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Couperose - Ursachen, Symptome, Behandlung & Hausmittel

Couperose tritt in jedem Lebensalter und bei beiden Geschlechtern auf, am häufigsten sind jedoch Frauen mittleren Alters betroffen. Auffälligkeiten der von Couperose betroffenen Haut sind Rötungen als Folge erweiterter Blutgefäße. Die Symptome lassen sich durch die Anwendung verschiedener kosmetischer Mittel, unter anderem auch einiger Hausmittel, gut lindern.

Ursachen für Couperose

Die venösen und arteriellen Blutgefäße reagieren bei einer Couperose mit rötlichen und bläulichen Verfärbungen sowie Mischformen. Der Couperose geht eine konstitutionelle Bindegewebsschwäche voraus, die jedoch nicht der alleinige Auslöser für die Erkrankung ist.

Die eigentliche Ursache für die Couperose ist noch nicht bekannt. Häufig wirken sich äußere Faktoren wie ein Übermaß an Sonnenlicht, Alkohol, Nikotin und Kaffee förderlich auf das Krankheitsbild aus. Auch ein hoher Blutdruck kann der Auslöser sein. Dieser führt zu einer Überdehnung der Blutgefäße, so dass ihre Außenwände nach einiger Zeit undicht werden beziehungsweise die Äderchen platzen. Mediziner/innen diskutieren zudem, inwieweit genetische Ursachen eine Rolle spielen.

Folgende Faktoren sind als Ursachen der Couperose bekannt:

  • Umweltfaktoren wie Hitze, Kälte, Sonne, Wind, Feuchtigkeit, Abgase, Zigarettenrauch und Pollen
  • Psychische Faktoren wie Stress und Ärger
  • Äußere Faktoren wie bestimmte Waschmittel und Duftstoffe, heiße Bäder, körperliche Anstrengung, äußerlich anzuwendende Medikamente, Alkohol und scharfe Speisen
  • Mechanische Faktoren wie Druck auf der Haut, zum Beispiel durch Rubbeln mit dem Handtuch beim Abtrocknen nach dem Duschen

Ob und inwieweit die einzelnen Faktoren wirksam sind, hängt vom Einzelfall ab. Bei manchen von Couperose betroffenen Menschen wirkt sich beispielsweise sogar die Kleidung negativ auf das Krankheitsbild aus. Häufig enthält synthetische Kleidung neben hautreizenden Farbstoffen Chemikalien wie Formaldehyd, die Hautreizungen hervorrufen können.

Symptome bei Couperose

Typisches Merkmal der Couperose sind bläulich-rote Äderchen an den Wangen und rund um die Nase, die durch die Haut schimmern. Die Gesichter der Betroffenen wirken dadurch insgesamt gerötet. Betrachtet man die Haut von nahem, erkennt man viele kleine erweiterte Blutgefäße. Neben vereinzelten kleinen Äderchen kann es auch zu diffusen Rötungen im Gesicht und Dekolleté kommen. Das veränderte Hautbild geht häufig mit Trockenheit und einer gesteigerten Empfindsamkeit einher.

Während die Gefäßreißer zu Beginn oft nur vorübergehend auftreten, kann es später auch zu permanent sichtbaren Rötungen kommen. Schreitet die Hautkrankheit fort, kann sich die Couperose zu einer Rosazea weiterentwickeln - die mit unangenehmen entzündlichen Veränderungen der Haut einhergeht.

Behandlung von Couperose

Bei Couperose empfiehlt sich eine Beratung & Behandlung durch eine/n Dermatolog/in. Früh behandelt kann man einem weiteren Voranschreiten der Couperose vorbeugen.

Cremes 

Hautärzt/innen empfehlen zur Behandlung einer Couperose in der Regel eine auf die Hautbedürfnisse individuell zusammengestellte Creme. Bei der Hautpflege ist es wichtig, reizarme Produkte zu verwenden. Vor allem feuchtigkeitsspendende und hautberuhigende Inhaltsstoffe helfen dabei, Rötungen und Irritationen zu lindern und der Couperose entgegen zu wirken. Mit ätherischen Ölen parfümierte Cremes sind dagegen nicht zu empfehlen. Sie fördern die Durchblutung der kleinen Äderchen zusätzlich, was den Behandlungszielen entgegenwirkt.

Eine passende Creme findest du hier.

Fruchtsäure Peeling

Fruchtsäure Peelings

Auch professionelle vom/von der Dermatologen/-in durchgeführte Fruchtsäure Peelings werden zu Behandlungszwecken vom Dermatologen/der Dermatologin eingesetzt. Fruchtsäure Peelings für den Hausgebrauch können nach Absprache mit dem/der Hautarzt/-ärztin ebenfalls verwendet werden.

Laserbehandlung

Im Falle einer Couperose ist auch eine Laserbehandlung beim Hautarzt möglich. Während man die Adern früher mit einer feinen, elektrischen Nadel verödete, verwendet man heute unterschiedlich starke Laser, die die roten Blutkörperchen gezielt zerstören. Laserbehandlungen bei Couperose zeigen gute Erfolge. Die Haut bleibt bei dieser Methode unverletzt, da sie unmittelbar nach der Behandlung aber sehr empfindlich ist, sollte man in den ersten Tagen eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. 

Dekorative Kosmetik

Viele Frauen greifen zudem zu kosmetischen Mitteln, um die Couperose zu kaschieren. Grünliche Abdeckstifte oder Puder verdecken die geröteten Hautpartien. Natürlich ersetzt dies keine Behandlung und der Effekt ist nur vorübergehend. Jedoch kann dies Betroffenen helfen, sich in ihrer Haut wohl zu fühlen.

Hausmittel gegen Couperose

Kamille

Die Kamille ist eine sehr bekannte und beliebte Heilpflanze, die mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften punktet. Sie hilft aber nicht nur bei Erkältungen, sondern kann auch die Hautrötungen einer Couperose verringern. Sie hat eine lindernde Wirkung auf die entzündlichen Prozesse und auch die in ihr enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wie Terpenoide und Flavonoide entfalten eine beruhigende Wirkung auf die Haut.

Für die Anwendung brüht man etwa vier Beutel herkömmlichen Kamillentee auf, um diese danach im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten abkühlen zu lassen. Anschließend legt man die Teebeutel auf die von Couperose betroffenen Hautstellen und wartet 15 bis 20 Minuten ab. Die Behandlung lässt sich bis zu vier Mal täglich wiederholen.

Honig

Honig spielte schon im alten Ägypten eine wichtige Rolle für die Behandlung von entzündlichen Hautproblemen und wirkt als Hausmittel gegen Couperose desinfizierend sowie antibakteriell.

Für die Anwendung trägt man zwei Esslöffel Honig auf die betroffenen Hautstellen auf und lässt diesen für 20 bis 30 Minuten einwirken. Danach kann man die klebrige Masse mit Hilfe von lauwarmem Wasser sanft abspülen.

Aloe vera

Aloe Vera als Hausmittel gegen Couperose

Aus der Kosmetik- und Gesundheitsindustrie ist Aloe vera kaum noch wegzudenken. Aus gutem Grund, denn das heilende Gel der Pflanze enthält eine Reihe an Nährstoffen mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Die in der Aloe vera enthaltenen Antioxidantien wirken beruhigend und können die Rötungen bei Couperose reduzieren.

Dafür trägt man das frische, aus der Pflanze entnommene Gel direkt auf die geröteten Hautpartien auf. Wenn das Gel auf der Haut getrocknet ist, kann man es mit lauwarmem Wasser abspülen. Um einen Effekt zu erreichen, sollte man die Anwendung zweimal am Tag wiederholen. Doch Vorsicht: Wer das Aloe-vera-Gel nicht als Fertigprodukt kaufen, sondern selbst herstellen will, sollte sich zuvor gründlich informieren. Nicht alle Aloe-vera-Arten sind für kosmetische Zwecke geeignet, und auch beim Herauslösen des Gels aus den Blättern ist die Art und Weise entscheidend.

Grüner Tee

Mit seinen sekundären Pflanzenstoffen wirkt Grüner Tee antioxidativ, beschleunigt die Heilungsprozesse der Haut und kann so Rötungen im Gesicht verringern. Ein weiterer Pluspunkt: Grüner-Tee-Extrakt in Hautpflegeprodukten wirkt antioxidativ und schützt vor freien Radikalen.

Um die Haut zu Hause mit Grünem Tee zu behandeln, bereitet man zwei Tassen zu und lässt diese für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen. Anschließend tränkt man ein Baumwolltuch mit dem Tee und legt dieses für fünf Minuten auf die betroffenen Stellen. Auch diese Behandlung sollte man für positive Ergebnisse zweimal täglich durchführen.

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