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Die Mischhaut erkennen, verstehen und richtig pflegen!

Die Mischhaut erkennen, verstehen und richtig pflegen!

Welchen Hauttyp du hast, ist meist genetisch vorbestimmt und da kannst du nicht viel machen. Das soll dich aber keineswegs demotivieren, denn nicht selten wird der Hautzustand neben der genetischen Veranlagung noch von anderen Faktoren bestimmt, die du beeinflussen kannst oder die sich mit der Zeit verändern, darunter:

  • Hautpflege
  • Hormonelle Veränderungen 
  • Wetterbedingungen / Jahreszeiten
  • Ernährung & Lebensstil
  • Stress 
  • Krankheit
  • Luftverschmutzung
  • ...

Solltest du also, nachdem du diesen Beitrag gelesen hast, feststellen, dass du eine Mischhaut hast, dann sei unbesorgt! Mit der richtigen Pflege und kleinen Veränderungen in deinem Leben, wirst du dich wohl in deiner Haut fühlen.

Wie wird der Hauttyp bestimmt?

Die wichtigsten Kriterien zur Bestimmung deines Hauttyps sind die Talgproduktion und der Feuchtigkeitsgehalt.

Zur genauen Bestimmung deines Hauttyps bietet sich eine Hautanalyse beim Dermatologen an. Online-Tests, bei denen du Fragen zu deiner Haut aus dem Stehgreif beantwortest, bieten dagegen kein sicheres Ergebnis.

Besser ist:

Reinige zunächst deine Gesichtshaut mit einer milden Reinigung und verwende im Anschluss keine Hautpflege Produkte. Warte eine Stunde und schau dir deine Haut mit einem (Vergrößerungs-)spiegel genau an. 

 

 

Woran erkenne ich, ob ich eine Mischhaut habe?

Mischhaut kommt häufig vor. Besonders in der Pubertät erhöht sich aufgrund hormoneller Veränderungen die Talgproduktion und die zarte Kinderhaut entwickelt sich zur fettigen Mischhaut mit typischen Problemen wie vergrößerten Poren, Mitessern, Glanz und Unreinheiten in der T-Zone. Eine klassische "normale" Haut gehört ab der Pubertät meist der Vergangenheit an. Es gibt nur wenige Erwachsene mit einer poren- und makellosen Haut. Umso verwirrender, dass man diesen seltenen Hauttyp, den vielmehr Kinder haben, als "normale Haut" bezeichnet.

Um nun festzustellen, ob du eine Mischhaut hast, überprüfe, ob folgende Merkmale auf deine Haut zutreffen (nicht alle müssen zutreffen):

T-Zone:

  • sichtbare vergrößerte Poren 
  • Mitesser
  • Unreinheiten
  • Glanz

Wangen:

  • kaum sichtbare Poren
  • Knitterfältchen
  • trockene Schuppung
  • matt
  • rau

Was ist Mischhaut?

Die Mischhaut ist eine Kombination aus fettiger Haut, üblicherweise in der T-Zone, also an Stirn, Nase und Kinn, und trockener Haut an den Wangen. Und da hier zwei gegensätzliche Hauttypen und damit auch unterschiedliche Bedürfnisse  aufeinander treffen, stellt die Pflege der Mischhaut eine echte Herausforderung dar. Bevor wir dir aber zeigen, wie du die Mischhaut richtig pflegst, erklären wir dir, was die Mischhaut genau ist.

Die Mischhaut produziert in der T-Zone zu viel Talg, während sie an den Wangen dazu neigt, fett- und feuchtigkeitsarm zu sein. Eine gesunde Talgproduktion ist wichtig zur Aufrechterhaltung des natürlichen Säuremantels der Haut. Der Säuremantel setzt sich aus Talg, Schweiß und abgestorbenen Hautzellen zusammen. Er schützt vor Wasserverlust und schädlichen Einflüssen von außen. Ist die Talgproduktion erhöht, gerät die Haut aus dem Gleichgewicht und somit auch die Schutzfunktion.

 

 

[Hier kannst du noch mehr wichtige Infos über Talg und seine Funktion für deine Haut nachlesen.]

Mit zunehmendem Alter kommt es vermehrt zu Verhornungsstörungen der Haut. Das bedeutet, dass der Zellerneuerungsprozess verlangsamt ist, abgestorbene Hautzellen sich nicht mehr lösen und die Poren verstopfen. So kann Talg nicht mehr ungehindert abfließen und es kommt zu Unreinheiten.

[Mehr Infos über Verhornungsstörungen und Unreinheiten: Die fettige Haut: So erkennst du sie!]

Anders verhält es sich bei der Mischhaut hingegen an den Wangen. Hier ist die Talgproduktion häufig herabgesetzt und die Haut verliert zu viel Feuchtigkeit.

Der Wasserverlust wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass in der Hautbarriere ein Mangel an wichtigen, hauteigenen Fetten, auch Lipide genannt, sowie natürlichen Feuchtigkeitsspendern wie Hyaluron und Urea vorliegt.

[Mehr dazu, welche Rolle die Hautbarriere für deine Hautgesundheit spielt, erfährst du hier.]

Die Lipide in der Hautbarriere sorgen dafür, dass nichts Gutes aus der Haut entweicht und keine schädlichen Stoffe aus der Umgebung in die Haut eindringen können. Die hauteigenen Feuchtigkeitsspender wie Hyaluron, Urea und Milchsäure hingegen binden Wasser an sich und halten die Haut so in einem straffen und geschmeidigen Zustand.

[Für mehr Infos zu Barriere-Lipiden geht’s hier entlang.]

Ein Mangel an Lipiden macht das Hautgerüst löchrig, wodurch die Hautbarriere durchlässiger wird mit der Folge, dass sie Wasser verliert. Der Mangel an Feuchtigkeitsspendern verstärkt den Effekt, da die Haut nicht ausreichend in der Lage ist, Wasser zu halten. 👉🏼 Die Haut trocknet aus.

[Die trockene Haut erkennen, verstehen und richtig pflegen!]

Doch warum ist das so tragisch?

Warum ist die Mischhaut problematisch? 

Die Mischhaut mit fettigen und trockenen Hautpartien bringt häufig verschiedene Hautprobleme mit sich.

Die fettige T-Zone neigt vermehrt zu Unreinheiten, Mitessern und einer fettigen Schuppung. Jugendliche leiden häufig unter hormonell bedingter Pubertäts-Akne.

Die trockene Haut an den Wangen hingegen neigt zu Knitterfältchen und einer feinen Schuppung, sie spannt, juckt und ist anfälliger für Infektionen. Trockene Haut altert außerdem schneller, weil ihr wichtige Hautbausteine fehlen.

Um dies zu verhindern, ist es wichtig, die Mischhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Wie pflege ich meine Mischhaut richtig?

Fassen wir nochmal kurz zusammen, was wir bislang gelernt haben: Bei der Mischhaut handelt es sich um eine Kombination aus trockenen und fettigen Hautpartien, was sich unter anderem in der unterschiedlich stark ausgeprägten Talgproduktion äußert. In der T-Zone handelt es sich um eine Über-, in der U-Zone dagegen eher um eine eine Unterproduktion. Daher ist es bei der Pflege super wichtig, die Bedürfnisse beider Hautpartien zu bedenken

Die 4 Pflegeschritte bei Mischhaut:

1. Mild reinigen

Bei der Reinigung ist es sehr wichtig, dass sie sowohl für die trockenen Wangen als auch für die fettige T-Zone gut geeignet ist. Leider gibt es viele Reinigungsprodukte, die harsche Tenside (= waschaktive Substanzen) oder austrocknenden Alkohol in rauen Mengen enthalten und versprechen, die Haut dadurch porentief zu reinigen. Aber aufgepasst: Selbst bei fettigen Hautpartien ist das nie eine gute Idee, und bei trockenen Hautpartien erst recht nicht!

Jede Haut braucht ein gesundes Maß an Talg. Verwende daher lieber eine Reinigung mit milden Tensiden und einem hautfreundlichen pH Wert von 5,5, der den Säuremantel der Haut erhält und die Feuchtigkeit der Haut bewahrt.

Auf der Suche nach so einem Reinigungsprodukt? Unsere Milde Reinigung enthält ausschließlich milde Tenside, ist frei von Duftstoffen und hat einen hautfreundlichen pH Wert von 5,5.

2. Sanft peelen

Fruchtsäure Peelings helfen nicht nur dabei, matte und glanzlose Haut wieder zum Strahlen zu bringen, sondern beugen auch Unreinheiten vor. Sie entfernen sanft abgestorbene Hautschüppchen, sodass die Poren nicht verstopfen und der Talg besser abfließen kann. Ideal für die Mischhaut! Ein weiterer Pluspunkt: Die Fruchtsäure Milchsäure regt den Fettstoffwechsel an 👉🏼 für eine starke Hautbarriere. Vor allem trockene Haut wird es dir danken!

Schau mal bei unserem Fruchtsäure Peeling vorbei. Mit einer 14%-igen Fruchtsäure Mischung entfernt es sanft abgestorbene Hautschüppchen und bringt eine frische und strahlende Haut zum Vorschein.

3. Feuchtigkeit spenden & Talgproduktion regulieren

Im 3. Schritt geht es darum, den trockenen Wangen Feuchtigkeit zu spenden und die Talgproduktion in der fettigen T-Zone zu regulieren. Achte daher auf Inhaltsstoffe wie etwa Hyaluronsäure, Glycerin und Niacinamide. Jeder dieser drei Stoffe ist ein klasse Feuchtigkeitsspender. Niacinamide sind ein echter Game Changer für deine Haut, weil sie gleich mehreren Hautproblemen an den Kragen gehen. Sie spenden nicht nur Feuchtigkeit, sondern helfen deiner Haut auch dabei, die Talgproduktion zu regulieren. Also ideal für trockene sowie fettige Hautpartien. Verabschiede dich von Knitterfältchen & Unreinheiten und freu dich auf eine geglättete und ebenmäßige Haut.

Und wo findest du so einen Heiligen Gral, der sowohl feuchtigkeitsspendend als auch talgregulierend wirkt? Hier geht's zum Glättenden Serum, das mit satten 10 % Niacinamiden die Mischhaut ins Gleichgewicht bringt.

4. Feuchtigkeit einschließen

Damit all diese tollen Stoffe auch in der Haut bleiben, ist es wichtig, sie “einzuschließen”. Das heißt, dass man eine Creme aufträgt, die dafür sorgt, dass die vorher zugeführten Pflegestoffe und die Feuchtigkeit nicht wieder aus der Haut diffundieren. Das ist vor allem bei trockener Haut wichtig. Gleichzeitig darf die Creme für die fettigen Hautpartien nicht zu reichhaltig sein, sondern sollte der Haut nachempfunden sein. Eine gute Wahl sind daher Produkte mit Ceramiden, die von Natur aus in der Haut vorkommen. Sie halten die Feuchtigkeit in der Haut, ohne unangenehm zu beschweren. Auch Squalan ist ein wunderbar pflegendes Öl, das zusätzlich Feuchtigkeit spendet. Eine echte Wohltat für Mischhaut!

Diese und noch weitere tolle Feuchtigkeitsspender wie Ectoin oder Rote Beete Extrakt sind in unserer Reparierenden Nachtpflege enthalten. Ein wahrer Feuchtigkeitsbooster für deine Haut!

 

Alle Produkte bieten wir dir auch vergünstigt in unserem Complete Set an.

Jetzt möchten wir gerne von dir wissen: Hast du deine Haut in diesem Post wiedererkannt und endlich deinen Hauttyp herausgefunden? Haben dir die Pflege Tipps weitergeholfen, oder haben wir sogar etwas Wichtiges vergessen? Hast du sonst noch eine Frage oder eine Anmerkung?

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