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Dunkle Augenringe - Ursachen, Behandlung & Hausmittel

Dunkle Augenringe werden von vielen Menschen als Zeichen von Müdigkeit und Stress gedeutet. In vielen Fällen sind Schlafmangel und Abgespanntheit aber gar nicht verantwortlich für die Schatten unter den Augen. Stattdessen haben dunkle Augenringe ganz unterschiedliche Ursachen. Der Beitrag zeigt, woher Augenringe kommen und wie man ihrem Entstehen vorbeugt.

Symptome bei dunklen Augenringen

Dunkle Augenringe

Weil die Betroffenen müde und schlapp wirken, werden dunkle Augenringe meist als unschön empfunden. Dass es aussieht als hätte man Schatten unter den Augen kann verschiedene Gründe haben. Die äußere Symptomatik jedoch ist meist ähnlich: Die Partie unter den Augen wirkt leicht eingesunken und die Hautfarbe ist anders als im restlichen Gesicht. In anderen Fällen ist das Gewebe unter den Augen angeschwollen und wirkt deshalb verdickt.

In der Fachsprache wird die dunkle Schattierung unter oder um die Augen Halonierung genannt. Unter den Augen schimmern die Blutgefäße durch, da die Haut an dieser Stelle besonders dünn ist und dort nur wenig Unterfettgewebe vorhanden ist. Das Ergebnis ist die bläulich-violette Färbung.

Meist haben Augenringe keine gefährlichen Ursachen. Nur wenn sie plötzlich und unerklärlich auftreten, länger anhalten und von weiteren Symptomen begleitet werden, ist ein Gang zum Arzt angeraten.

Ursachen von dunklen Augenringen

Bei der Entstehung dunkler Augenringe unterscheidet man zwischen zwei ursächlichen Prozessen:

Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierung beziehungsweise Melasma meint die übermäßige Pigmentierung der Haut. In einem solchen Fall lagern sich in einzelnen Bereichen der Haut verstärkt Melanine, also die Farbpigmente der Haut, an. Je mehr Melanine vorhanden sind, desto dunkler ist die Haut. Im Bereich der Augen zeigt sich das häufig in Form bläulich-violetter bis brauner Augenringe.

Die Ursachen einer Hyperpigmentierung können zum Beispiel genetischer Art sein. Oft ziehen sich die Symptome durch den ganzen Familienstammbaum, ohne dass ein Grund dafür ausgemacht werden kann.

Andere Ursachen für eine Hyperpigmentierung sind folgende:

  • intensive UV-Einstrahlung, ausgelöst durch Sonnenbaden oder häufige Solarium-Besuche
  • Hautausschläge und -entzündungen, beispielsweise durch eine Kontaktallergie oder Neurodermitis
  • Drogen und bestimmte Medikamente
  • Hauterkrankungen und -fehlbildungen

Durchscheinende Gefäße

Viele Menschen haben gerade morgens nach dem Aufstehen dunkle Ringe unter den Augen. Der Grund ist die heruntergefahrene Lymphzirkulation im Schlaf, aufgrund derer sich Gewebeflüssigkeit im Bereich unter den Augen ansammelt. In der Folge sind die Blutgefäße in dieser Region stärker beansprucht, die betroffenen Bereiche wirken überschattet.

Wie stark die erweiterten Blutgefäße unter der Haut durchschimmern, ist von Person zu Person unterschiedlich. Ausschlaggebende Faktoren sind der Hauttyp und die Dicke des Unterhautfettgewebes. Günstige Faktoren, die zum Durchscheinen der Gefäße beitragen können, sind zudem folgende:

  • Schlafmangel
  • Flüssigkeitsmangel
  • ungesunde Ernährung und Nährstoffmangel
  • Eisenmangel
  • Drogenmissbrauch
  • starker Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Umweltgifte, zum Beispiel Schwermetalle
  • bestimmte Krankheiten, zum Beispiel Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen

Behandlung von dunklen Augenringen

Welche Behandlung bei dunklen Augenringen zielführend ist, hängt maßgeblich von ihrer Ursache ab. Leidet die Haut unter einer Hyperpigmentierung, bieten sich verschiedene Medikamente an, die die Menge des Melanins in der Haut reduzieren. Bei der Verwendung bleichender Mittel jedoch ist Vorsicht geboten: Sie sollten aufgrund des hohen Risikos von Nebenwirkungen stets nur unter Aufsicht eines Arztes angewendet werden. Ob ein Bleichmittel angeraten ist, entscheidet der Hautarzt: Häufig machen diese Mittel die Haut nämlich noch dünner und transparenter. Alternativ kann man auf Laserbehandlungen zurückgreifen, mittels derer das Melanin in der Haut gezielt zerstört wird.

Im Fall, dass die Ursache für die Augenringe durchscheinende Gefäße sind, kommen andere Formen der Behandlung zum Einsatz. Beliebt sind zum Beispiel Unterspritzungen mit Eigenfett (autologe Fetttransplantation) oder mit Hyaluronsäure. Erhöht sich die Menge an Fettgewebe unter den Augen, sind die Blutgefäße weniger gut sichtbar. Um Tränensäcke loszuwerden, entscheiden sich viele Menschen für einen ästhetisch-chirurgischen Eingriff. Aufgrund der (in der Regel) fehlenden medizinischen Notwendigkeit müssen diese ärztlichen Leistungen aber selbst gezahlt werden.

Hautpflege gegen dunklen Augenringe

Manchmal kann schon ein gesünderer Lebensstil helfen, die unschönen Schatten unter den Augen loszuwerden. Wer verhindern möchte, dass er unausgeschlafen und gestresst wirkt, sollte auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten und sich ausreichend bewegen. Damit die Haut nicht austrocknet und mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird, empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken und gesund zu essen.

Reparierende Nachtpflege

Der erste Schritt zu einer Haut ohne Augenringe ist die richtige Gesichtspflege. Da die Gesichtshaut - unabhängig vom Hauttyp - ohnehin empfindlicher ist, sollte man sie vor dem Zubettgehen stets von sämtlichen Make-up-Resten und dem Schmutz des Tages befreien. Dabei empfiehlt es sich, sanft und ohne Rubbeln vorzugehen. Ideal geeignet für die zarte Haut unter den Augen ist eine rückfettende Creme oder spezielle Augencreme, die die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und sie vor dem Austrocknen schützt. Unser Glättendes Serum und unsere Reparierende Nachtpflege beispielsweise spenden deiner Haut ausreichend Feuchtigkeit. Auch kühle Kompressen, die man sich morgens für einige Minuten unter die Augen legt, können kleine Wunder wirken und Schwellungen lindern.

Wer auf die Behandlung mit Cremes und anderen Kosmetikprodukten setzt, sollte darauf, dass folgende Inhaltsstoffe enthalten sind:

  • Koffein und Ginseng: Die beiden Inhaltsstoffe haben eine abschwellende, glättende Wirkung und helfen deshalb gegen eine angeschwollene Augenpartie. Während Koffein anregend auf den Zellstoffwechsel wirkt und den Abtransport von angestauter Lymphflüssigkeit fördert, verbessert Ginseng die Sauerstoffaufnahme der Haut.
  • Vitamin A, C und K: Hautpflegeprodukte, die eine ausreichende Menge dieser Vitamine enthalten, wirken aufhellend und so den dunklen Schatten unter den Augen entgegen. Die Vitamine A und C stimulieren die Zellbildung und die Kollagenproduktion der Haut, außerdem wirkt Vitamin C dem Entstehen von Hyperpigmentierungen entgegen. Vitamin K verbessert den Fluss des Bluts durch die Gefäße, weshalb die durch die Haut sichtbaren Adern weniger dunkel wirken. Auch die Textur und Farbe des Produkts spielt hier eine Rolle: Ideal sind optisch aufhellende Töne mit lichtreflektierenden, schimmernden Mikropartikeln. Diese tragen zur Festigkeit der Hautstruktur am Auge bei.
  • Retinol (Vitamin A): Bei dem bekannten Anti-Aging-Wirkstoff handelt es sich um ein Antioxidans, das die Bildung von Hornzellen fördert. Das hat einerseits den Effekt, dass die Haut glatter wirkt, andererseits wird das Kollagengerüst der Haut gestärkt und die Haut erscheint straffer.

Vorsicht bei diesen Hausmitteln gegen dunkle Augenringe

Tipps gegen Augenringe kennt jeder. Bei ihrer Anwendung sollte man allerdings vorsichtig sein und manche gut gemeinten Ratschläge lieber ganz sein lassen. Einige bekannten Hausmittel gegen Augenringe führen nämlich eher zu Verschlimmerungen als zu Besserungen des Zustands der Haut. Beispielsweise können Gurkenscheiben Allergien auslösen und die Augen reizen. Auch auf das häufig empfohlene Auflegen von feuchten Teebeuteln sollte man besser verzichten. Der Grund: Insbesondere mit Teebeuteln, die mit Aromen versetzt haben, läuft man Gefahr, eine Allergie zu entwickeln.

Eine ebenfalls verbreitete Meinung ist, dass Hämorrhoidenmittel gegen Augenringe helfen könnten. Da diese Mittel nicht für die Haut um die Augen gedacht sind, enthalten einige von ihnen Wirk- oder Hilfsstoffe, die bei Kontakt mit den Augen Reizungen verursachen. Darüber hinaus enthalten viele Cremes Konservierungsstoffe mit hohem allergenen Potenzial.

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