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Schuppige Haut im Gesicht

Bei winzig kleinen, von der Gesichtshaut abfallenden Schuppen handelt es sich um abgestorbene Hautzellen, also um einen natürlichen Erneuerungsprozess der menschlichen Haut. Auffallend trockene Haut jedoch, die schuppt und Spannungsgefühle oder sogar Schmerzen verursacht, sollte man entsprechend behandeln. Der Beitrag verrät, wie man schuppige Haut im Gesicht handelt und Symptome lindert.

Symptome bei schuppiger Haut im Gesicht

 

Frau mit schuppiger Haut im Gesicht
Schuppende Haut im Gesicht ist trocken bis sehr trocken, rissig und zudem häufig großflächig gerötet oder mit roten Flecken übersät. In manchen Fällen kommt es auch zu Rissbildungen, die Betroffenen leiden unter Juckreiz im Gesicht. Betroffen sind meist die Wangen, die Haut auf der Stirn und um die Augen sowie die Haut hinter den Ohren oder die Kopfhaut.

 

Je nach Intensität der Symptome jucken die betroffenen Bereiche leicht bis stark, sind rot bis dunkelrot gefärbt und weisen Unebenheiten oder Schwellungen auf. Es treten Entzündungserscheinungen auf, die zur Schuppenbildung führen. In schweren Fällen kommt es sogar zu leichten Blutungen der Haut. Besonders betroffen sind Bereiche, wo die Haut sehr dünn und empfindlich ist - also beispielsweise die Lider und die Haut rund um die Augen.

Ursachen von schuppiger Haut im Gesicht

Bei der Kopf- und Gesichtshaut handelt es sich um besonders anfällige Bereiche für schuppige Stellen. Der Grund hierfür ist, dass diese Hautbereiche Umwelteinflüssen am ehesten und häufig ungeschützt ausgesetzt sind. Alltägliche Änderungen der Temperatur und des Klimas - beispielsweise kalte oder trockene und warme Luft - beanspruchen diese Stellen ganz besonders.

Auffallend schuppige Gesichtshaut entsteht zum Beispiel durch die Überbeanspruchung der Hautzellen aufgrund von fehlender Feuchtigkeit und den Verlust von Fetten. Im Folgenden werden die möglichen Ursachen für schuppige Haut im Gesicht aufgezählt:

  • Falsche Kosmetik und Pflege: Waschlotionen und Cremes, die stark entfettend wirken, irritieren die Haut und führen dazu, dass dünne Hautschichten schneller austrocknen und Schuppen entstehen.
  • Kälte im Winter: Der Stoffwechsel der Haut fährt herunter, wovon auch die Fettproduktion der Talgdrüsen betroffen ist. Die Haut wird empfindlicher und verliert durch die trocken-warme Heizungsluft zusätzliche Feuchtigkeit.
  • Altersbedingte schuppige Haut: Im Alter lässt die Versorgung der Haut mit Lipiden (Hautfetten) nach. Diese sorgen in Kombination mit Talg, Schweiß, Aminosäuren und Hornschuppen normalerweise dafür, dass die Haut nicht austrocknet und schützen sie zudem vor schädigenden Umwelteinflüssen wie Keimen.
  • Hormon- und Stoffwechselerkrankungen: Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus können die Haut austrocknen.

Behandlung von schuppiger Haut im Gesicht

Menschen, die unter schuppiger Haut im Gesicht leiden, sollten neben der richtigen Hautpflege ärztlichen Rat einholen. Auch das Hinzuziehen eines qualifizierten Apothekers kann sinnvoll sein. Gegebenenfalls ist eine arzneiliche Behandlung erforderlich. Wenn neben der schuppigen Haut über einen längeren Zeitraum hinweg weitere Symptome wie Schmerzen, Infektionen oder Haarausfall auftreten sollten, ist es in jedem Fall angeraten, einen Arzt aufzurufen.

Dabei richtet sich die Art der Therapie nach den Ursachen der schuppigen Haut. So können kortisonhaltige Präparate verschrieben werden oder spezielle, auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hauttyps abgestimmte Produkte zum Einsatz kommen. Ist die Ursache der schuppigen Haut eine Erkrankung wie Neurodermitis muss diese natürlich entsprechend therapiert werden.

Hautpflege bei schuppiger Haut im Gesicht

Reparierende Nachtpflege Produktfoto

Ein Arzt ist dann aufzusuchen, wenn die Symptome überhand nehmen und/oder über einen längeren Zeitraum immer wieder auftreten. Neben der Diagnose der Ursachen für die Hautprobleme und einer arzneilichen Behandlung kann man aber auch selbst einige Maßnahmen gegen schuppige Haut im Gesicht ergreifen. Zu diesen Maßnahmen zählt eine besonders umsichtige Pflege der betroffenen Bereiche.

Auffallend schuppige Haut lechzt nach Feuchtigkeit und Lipiden. Deshalb sollten die verwendeten Lotionen und Cremes immer die Fähigkeit der Haut verbessern, Fett und Feuchtigkeit zu speichern. Diesem Ziel dient zum Beispiel das regelmäßige Anwenden von Lotionen mit Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol. Der Wirkstoff gibt der strapazierten Haut die Feuchtigkeit zurück, die sie braucht, und unterstützt die Regeneration der Hautzellen. Dexpanthenol verfügt außerdem über entzündungshemmende und juckreizlindernde Eigenschaften.

Sinnvoll ist die Versorgung der schuppig-rissigen Haut mit einer guten Wund-und Heilsalbe. Diese sollte ebenfalls Dexpanthenol enthalten - schließlich handelt es sich bei den kleinen Rissen um Wunden, die versorgt werden müssen, um zu heilen. Auch hier erweist sich Dexpanthenol als förderlich: Der Wirkstoff unterstützt den Heilungsprozess der Haut und trägt zur Neubildung der Hautzellen bei.

Für die Reinigung schuppiger Haut im Gesicht bieten sich vor allem milde, pH-neutrale und parfümfreie Substanzen an. Keinesfalls sollte man auf alkoholhaltige Gesichtswasser zurückgreifen, da sie die Haut zusätzlich austrocknen. Nach dem Duschen oder Baden empfiehlt es sich, wasserfreie Fettcremes zu verwenden, die den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen. Auch besonders trockene und verhornte Hautstellen lassen sich mit solchen Mitteln geschmeidig halten. Auch unsere Reparierende Nachtpflege oder unser Glättendes Serum können deiner Haut ausreichend Feuchtigkeit spenden.

👉🏻 In den kalten Wintermonaten braucht die Haut besonders viel Pflege: Rückfettende Gesichtscremes sind hier das Mittel der Wahl. Für trockene Lippen sind Pflegestifte mit Jojobaöl oder Bienenwachs gut geeignet. Hält man sich viel draußen auf, kann es bei empfindlicher Haut sinnvoll sein, einen Pflegestift mit UV-Filter verwenden. 

Vorsicht bei diesen Hausmitteln gegen schuppige Haut im Gesicht

Als Wunderwaffe im Kampf gegen trockene, schuppige Haut, aber auch Sonnenbrand und anderen Hautreizungen gilt Aloe Vera. In der Regel nutzt man zum Auftragen auf die Haut das Gel der Pflanze - wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit gibt es jedoch nicht. Experten zufolge zeigt Aloe Vera keine Vorteile gegenüber normalen, kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Cremes.

👉🏻 Eine ähnlich gute Wirkung gegen schuppige Haut wird Teebaumöl zugeschrieben. Doch Vorsicht: Zwar wirkt Teebaumöl entzündungshemmend, kann aber in zu hoch konzentrierter Form Haureizungen hervorrufen und die Probleme dadurch noch verschlimmern.

Fragen zur schuppenden Gesichtshaut

Was tun bei schuppiger Haut im Gesicht?

Ein Arzt ist dann aufzusuchen, wenn die Symptome überhand nehmen. Je nach Ursache der schuppigen Gesichtshaut können kortisonhaltige Präparate verschrieben werden oder spezielle, auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hauttyps abgestimmte Produkte zum Einsatz kommen. Bei leichten Symptomen kann man mit einer umsichtigen Pflege der betroffenen Bereiche aber auch selbst aktiv werden.

Wie reinige ich schuppige Haut im Gesicht?

Für die Reinigung schuppiger Haut im Gesicht bieten sich vor allem milde, pH-neutrale und parfümfreie Substanzen an. Keinesfalls sollte man auf alkoholhaltige Gesichtswasser zurückgreifen, da sie die Haut zusätzlich austrocknen können.

Warum habe ich schuppige Haut im Gesicht?

Schuppige Haut im Gesicht kann folgende Ursachen haben: Anwendung falscher Kosmetik- und Pflegeprodukte, Kälte im Winter, altersbedingte, schuppige Haut oder Hormon- und Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion. Da es schwer ist selbst eine Diagnose zu stellen, sollte bei ausgeprägten Symptomen medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Ein Dematologe ist hier der richtige Ansprechpartner.

Warum schuppt meine Haut nach dem Duschen?

Duschen trocknet die Haut aus. Daher empfiehlt es sich nach dem Duschen oder Baden wasserfreie Fettcremes zu verwenden, die den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen. Auch besonders trockene und verhornte Hautstellen lassen sich mit solchen Mitteln geschmeidig halten.

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